Knapp zwanzig Mitglieder, bzw. deren gesetzliche Vertreter, begrüßt Abteilungsleiter Uwe Schlaus im Foyer der Urmitzer Sporthalle, zur ordentlichen Abteilungsversammlung. Die Formalitäten sind zu erledigen, aber viel wichtiger ist der Austausch mit den Judokas, bzw. deren Eltern.

 

In seinem Fazit der letzten beiden Jahre stellt Schlaus vor allem die Leistungen im Jubiläumsjahr „50 Jahre Judo“ heraus. Auch das Einbeziehen der Eltern der überwiegend jungen Judokas ist ein wichtiges Element. Viele beteiligen sich an gemeinsamen Aktionen, wie beispielsweise einer „Judo-Gruppe“ im Urmitzer Rosenmontagszug. Es ist ein großes und gut funktionierendes Team an Trainern und Funktionären entstanden. Auch hier stimmt der Nachwuchs. Alleine im letzten Jahr wurden sechs neue Trainer-C-Lizenzen an Urmitzer Judokas ausgegeben. „Bei dem guten Nachwuchs, darf dann auch mal jemand ans Aufhören denken“ spricht Uwe Schlaus, der damit auf seinen eigenen Rückzug anspielt. Er stellt sich zwar nochmal zur Wahl, möchte aber in zwei Jahren sein Amt als Abteilungsleiter abgeben. Ein Nachfolger steht bereit und die zwei Jahre können gut zur Einarbeitung genutzt werden.

 

Entlastung und Neuwahlen verlaufen unspektakulär. Der gewählte Versammlungsleiter Thorsten Bach beantragt die Entlastung für die Abteilungsleitung. Seinem Antrag folgen die Anwesenden einstimmig. Ebenso einstimmig erfolgen die Wahlen von:

 

Uwe Schlaus, Abteilungsleiter

Udo Volk und Mike Daniel, Stellvertreter

Thomas Höfer, Prüfungsreferent

 

Für das neue Amt des Pressereferenten ist eine Interessentin vorhanden. Hier werden in Kürze Gespräche stattfinden.

 

In der anschließenden Diskussion kommen einige Ideen zur Sprache, die für die jungen Judokas die Abteilung attraktiver machen sollen. Die Eltern kristallisierten sich immer wieder als wichtige Schlüsselrolle heraus. Hier gilt es Wege zu finden, ihnen den oft unbekannten Sport näher zu bringen und sie in das Geschehen mit einzubinden. Es entwickelt sich eine offene Aussprache, wo auch Kritik und wünschenswerte Verbesserungen auf dem Tisch kommen. Die intensive Diskussion zeigt, wie engagiert alle Beteiligten für das Projekt „Judoabteilung“ kämpfen. Die Stichworte sind notiert – Taten werden folgen.

 

Nach knapp zwei Stunden schließt Uwe Schlaus die Versammlung, verbunden mit dem Dank an alle Anwesenden. Tatsächlich stand das Mitgestalten im Vordergrund und nicht die Formalitäten. Schade, dass nur Wenige die Chance genutzt haben, Ideen und Meinung kund zu tun.

Sie freuen sich über das einstimmige Votum der Mitglieder: v.l. Thomas Höfer , Mike Daniel, Uwe Schlaus uns Udo Volk

 

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