Fünf unerschrockene Judo-Amazonen des SV Urmitz hatten sich den über 7000 Startern angeschlossen, um in Mechernich in der Eifel den Extremlauf mit 13 Mega-Hindernissen als Team zu bewältigen. Das Urmitzer Team, bestehend aus Sandra, Francesca, Kerstin, Tanja und Silvia, hatte sich im Judo-Traininig und zusätzlichen individuellen Trainingseinheiten intensiv auf das Event vorbereitet.

Dann war es so weit. Nach einem sorgfältigen Aufwärmprogramm gingen im 15 Minuten Takt die verschiedenen Laufgruppen auf die Strecke. Vor dem Urmitzer Judo-Team langen 13 kräftezehrende Hindernisse, die teils nur in Teamarbeit überwunden werden konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So durchlief man im „Pitfall“ einen Wassergraben, bei dem in unregelmäßigen Abständen tiefe Löcher versteckt waren. Trat man in eines, so versank man brusttief.

 

Am Hindernis „Electroshock Therapy“, musste man durch herunterhängende Stromkabel sprinten und Stromschläge über sich ergehen lassen. Auch wenn man das Hindernis in wenigen Sekunden bezwingt, Vergnügungssteuerpflichtig ist dies nicht.

Vor der „Berliner Mauer“ hatte man den größten Respekt. Hier galt es eine über 3 Meter hohe Mauer zu erklimmen. Klimmzüge und Räuberleiter führten hier für das Team zum Erfolg.

 

Der „Kong Infinity“ war wohl eines der größten Highlights. Hier war es das Ziel, in luftiger Höhe von einer Plattform auf die andere zu gelangen. Dabei hing man sich zunächst an eine große Rolle, die mit Ringen gespickt war. Durch ständiges um-greifen zum nächsten Ring bewegte man sich vorwärts. Ab der Hälfte des Hindernisses musste man sich hangelnd an Stangen vorwärtsbewegen. Wer abrutschte, landete im kalten Wasser.  

 

Beim „Arctic Enema“ ging es durch eine mit 4500 Kilo Eiswürfeln gefüllte, vier Grad Celsius kalte Wassergrube. Für Spektakel, brennende Muskeln und viele "innere Schweinehunde", die besiegt werden müssen, war gesorgt.

 

 

Wer den „Mount Everest 2.0“ erklimmen wollte, der musste eine steile und nicht minder rutschige Halfpipe bezwingen. Auch dies wurde mit Bravour gemeistert.

 

Die „Pyramide Scheme“ war im Prinzip eine Mischung zwischen „Berliner Mauer“ und "Mount Everest 2.0“. Hier ist ultimatives Teamwork gefragt, um die spiegelglatte Schräge zu überwinden. Im Alleingang unmöglich.

 

Nachdem alle Hindernisse überwunden waren, stand dem Urmitzer Team am Ende noch die „Mud Mile“ bevor. Eine etwa 2 km lange Strecke, bei der künstliche Matschhügel eingebaut waren, zwischen denen sich ein knietiefer Wassergraben befand. Diese Hügel galt es überqueren. Für die, deren Schuhe keinen ausreichenden Grip hatten, eine riesige Sauerei und jede Menge Rutschgefahr.

Am Ende der Strecke hatte der Veranstalter ein Plane im Gelände ausgelegt, auf der man ins Ziel rutschen musste.

 

Der Lohn für das Ankommen, war neben dem obligatorischen Finisher-Shirt, das Half Mudder Stirnband, ein Bier und die ein oder andere Blessur die sichtbar und mit Stolz getragen wurde.

 

 

Eine tolle Leistung der Judo-Amazonen Francesca, SilviaTanja, Sandra und Kerstin, die sich den Respekt der Judo-Männer redlich erkämpft haben.

 

Obwohl die Strapazen sehr groß waren, freut man sich schon auf das nächste Event, denn nach dem Mudder ist vor dem Mudder.

 

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