Fast 200 Mädchen der Altersklasse unter 17 Jahren kamen ins westfälische Holzwickede um ihren Leistungsstand zu überprüfen. Für viele ging es auch um eine Einladung in den Nationalkader. Somit verlief das Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes letztendlich auf einem ähnlich hohen Niveau, wie eine Deutsche Meisterschaft. Schließlich boten alle Landesverbände ihren TOP-Talenten hier die Chance, sich auf höchstem Niveau und unter den Augen der Bundestrainerin Leona Göldi, zu präsentieren.

 

In der Klasse -48Kg musste Francesca Bräse zunächst gegen Mascha Ballhaus aus Schleswig-Holstein ´ran. Sie wehrte sich tapfer gegen den starken Griff ihrer Gegnerin. Als sie diesem fast entkommen konnte, gelangte Francesca im Bodenkampf in einen Haltegriff und verlor. Da Ballhaus bis ins Finale kam, blieb Francesca die Trostrunde. Hier unterlag sie schnell gegen Jessica Mocyk (NRW) und schied aus.

 

Annika Chandoni traf in der 52Kg-Klasse in ihrem ersten Kampf auf Blerina Seferi (Hamburg, siehe Foto). Sie fand kein Mittel gegen die starke Linkstechnik ihrer Gegnerin. Nach einer Minute war der Kampf vorzeitig entschieden. Dank Seferis Halbfinaleinzug bekam Annika eine Chance in der Trostrunde. Ihre Gegnerin Verena Buchloh (Bayern) erreichte sofort einen bärenstarken Griff im Nacken. Mit viel Mühe konnte Annika die Angriffe abwehren und sich aus dem Griff befreien. Doch in der folgenden Aktion fiel sie voll auf einen Fußfeger und war damit ausgeschieden.

 

Es war ein bitterer Tag für die beiden ehrgeizigen Urmitzer Judokas aber auch eine wichtige Standortbestimmung. Nun ist klar, welche Defizite auf dem Weg zur Spitze auszuräumen sind. Es bleibt viel Arbeit !

 

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