Beim traditionellen Urmitzer Herbstturnier erkämpften sich die gastgebenden Judokas des SV Urmitz zwar neun Medaillen, aber nur Francesca Bräse schaffte es auf die oberste Stufe des Siegerpodestes. Dabei waren die gezeigten Leistungen durchaus ordentlich. Weitere Spitzenplatzierungen, die durchaus in Reichweite lagen, blieben aus. Zwei Tage lang beherrschte die Sportart Judo das Geschehen im Urmitzer Sportzentrum. Mittlweile zum 23. Mal richtete der SV Urmitz das traditionelle Herbstturnier aus. In diesem beteiligten sich knapp 50 Vereine aus 5 Landesverbänden an dem Wettkampf.

 

Bei der männlichen Jugend unter 15 Jahren verlor Nico Schnapp seinen Auftaktkampf gegen Jonas Klein (Siershahn). Möglicherweise war der zu große Respekt die Ursache. In der Trostunde machte er es dann deutlich besser und sicherte sich mit 3 Siegen in Folge die Bronzemedaille. Am Einsatz und Willen lag es bei Nils Weihmann keinesfalls. Eine Niederlage im „Golden Score“ verhinderte den Einzug in die Finalrunde. Bei den Mädchen dieser Altersklasse konnten Zoey Kollewe ebenso Silber erkämpfen, wie auch ihre Vereinskameradin Tamara Strempel. Isabelle Heier erwischte eine schwere Auslosung und musste sich mit dem fünften Rang begnügen. Francesca Bräse gewann die Gewichtsklasse -48Kg bei den Frauen unter 18 Jahren und verbuchte so den einzigen Sieg für die Gastgeber. Für Annika Chandoni reichte es in der 52Kg-Klasse nur zu Silber. Nachdem sie zunächst durch souveränes Auftreten ihre Favoritenrolle untermauerte, verlor sie im entscheidenden Kampf durch eine Unachtsamkeit gegen Leonie Patt (Mendig).

 

Jannik Theisen erkämpfte sich bei den Jungs unter 12 Jahren eine Bronzemedaille. Dabei zeigte er großen Einsatz und verpasste nur knapp eine bessere Platzierung. Bei den Mädchen gab es direkt 3 Medaillen für den SV Urmitz. Emy Schuhmacher und Sophia Maring lieferten eine gute Leistung ab und durften sich über eine verdiente Bronze-Medaille freuen. Johanna Wesemann sicherte sich die Silbermedaille. Den Sprung nach ganz oben konnte nur Karoline Stangenberg (Bonn) verhindern, die an diesem Tag noch einen Tick zu stark für Johanna war. Zusammenfassend betrachtet darf man als Gastgeber mit der Veranstaltung sehr zufrieden sein. Die eigenen Sportler boten eine ordentliche Leistung an.

Der SV Urmitz konnte wieder einmal seine Qualitäten als Ausrichter unter Beweis stellen. Sowohl die Organisation und Durchführung des Wettkampfs, als auch die Bewirtung der Gäste liefen reibungslos. Hinter dieser Leistung steckt ein großes und gut funktionierendes Team. Die vielen Helfer haben sich ein großes Lob verdient.

Weitere Bilder findet man in der Galerie.

 

 

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