Schon lange fieberten die Urmitzer Judokids der traditionellen Judonacht entgegen. Diese Veranstaltung gehört seit Jahren zu den Highlights. Wie immer, so startete auch in diesem Jahr, die Judonacht mit einem Training. Es war allerdings ein Training der besonderen Art. Denn hier galt es nicht, wie sonst im Judo alltäglich, gegen einen Partner zu kämpfen, sondern vielmehr, mit ihm zu kooperieren. Mit diversen Übungen und Spielchen sammelten die jungen Judokas Bewegungserfahrungen. Anschließend stand zunächst einmal eine Stärkung auf dem Programm.

 

Die Pizza im Tennisheim schmeckte prima und lieferte genug Energie für die nächtliche Runde um Urmitz. Geschichten um Wölfe und Schlangen machten doch dem ein oder anderen Teilnehmer etwas Angst. Natürlich kamen dann doch alle wieder wohlbehalten an der Sporthalle an. Erneut wurde der Körper gefordert ! In einem Parcours galt es Hindernisse geschickt zu überwinden. Kraft, Geschick und Schnelligkeit waren gleichermaßen gefordert. Auch der Schoko-Kuss zur Geisterstunde wollte erst einmal verdient werden. In einem Staffelrennen mit (viel zu großem) Judoanzug ging es so schnell wie möglich zur begehrten Süßspeise, die es dann ohne Hilfe der Hände zu verzehren galt. Nach dieser kleinen Stärkung ging es dann langsam zur Nachtruhe.

 

Das Nachtlager wurde auf der Judomatte eingerichtet. Als in der Halle dann das Licht ausging, stellte sich erst langsam eine gewisse Ruhe ein. Zunächst galt es klemmende Reisverschlüsse der Schlafsäcke zu lösen, das verlorene Kuscheltier zu finden oder auch den plötzlich aufkommenden Durst zu stillen. Nach der Bewältigung dieser zahllos erscheinenden Probleme durfte man auf die eine oder andere Stunde Schlaf hoffen.

 

Mit der Morgendämmerung setzte langsam wieder Bewegung ein. Nun wurden bei einem kräftigen Frühstück die Lebensgeister geweckt. Anschließend stand das Aufräumen und Abbauen der Matte auf dem Programm. Das Fußballspielen zum Abschluss brachte dann den Kreislauf nochmal so richtig auf Touren. So konnten die Eltern recht lebhafte Sprößlinge in Empfang nehmen. Der (zu) kurzen Nacht mussten sicherlich noch einige Tribut zollen. So kam das restliche Wochenende zum Ausruhen gerade recht. Aber schon jetzt waren viele schon wieder auf die nächste lange Judonacht in Urmitz.

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